2 x 1  |  ZÜRICH  |  04/2017  |  Performance  |  Video 85 Min.

mit Ying Yun Chen

Der Mensch darf heute nicht mehr in Verbindung zu (s)einem Grenzraum stehen. Die Freiheit grenzenloser Individualität muss allumfassend sein. Ohne Referenz ist der Mensch aber in der Wahrnehmung seines Seins und seines Wesens verloren. Er nimmt seinen eigenen Raum erst im Bezug auf eine Grenzziehung wahr, die Fragen stellt nach menschlichen Seelenzuständen, Körperausdehnungen, Geborgenheit und Verlorensein. Der unbedingte Zusammenhang zwischen der Ergründung des eigenen Seins und einer definierten Grenze wird in der Performance als kleiner Ausschnitt aus einer Endlosigkeit gesucht; im Allein- und im Zusammensein.